Ausspracheveranstaltung des DMYV
Zur Ausspracheveranstaltung, die immer in den Verbandstag freien Jahren regional stattfindet, hatte der Deutsche Motoryacht Verband am 6.2.04 ins Maritim nach Mannheim geladen. Präsident Winfried Röcker, Vizepräsident Christian Wehmeier sowie die Präsidiumsmitglieder M. Gäng, E. Teschke und A. Tödte konnten weit über hundert Delegierte der DMYV-Mitgliedsvereine aus Bayern, BaWü, Hessen, Rheinlnd-Pf. und dem Saarland begrüßen. Der WYC war durch seinen Sportwart; Motorboote, Hans Traxel und seine Jugendwartin, Gerti Jansen, vertreten.

Nach einem umfassenden Bericht des Präsidenten interessierten die Delegierten Antworten und Ausblicke zur finanziellen Entwicklung des Verbandes, zum Charterschein, zur Fahrerlaubnis „B 1“, die es Jugendlichen bereits ab 12 Jahren auf bestimmten Gewässern gestatten wird, ein Motorboot bis 5 PS Leistung zu fahren und zum Stand der Entwicklung von Vorschriften über die Fäkalien- und Schmutzwasserentsorgung auf Sportbooten. Kontrovers wurde die beabsichtigte zwingende Einführung der „B 1- Lizenz“ für alle jugendlichen Teilnehmer an Schlauchbootwettbewerben diskutiert. Leider war weder der Bundesjugendvorsitzende noch sein Stellvertreter zugegen, so dass Gerti Jansen, Schatzmeister des Bundesjugendvorstandes, mit auf den Weg bekam, anlässlich des Bundesjugendtages am 6. März, hierzu die ablehnende Haltung des Südens deutlich zu vertreten.

Der Sportwart Motorboote des WYC, Hans Traxel, äußerte unter großem Beifall seinen Unmut zu Überlegungen des Präsidiums, Charterschiffe, deren Skipper ohne amtlichen Schein unterwegs sind, durch eine besondere Flagge kenntlich zu machen. Er verwies darauf, dass dies nach seiner Erfahrung eine in ganz Europa auf Unverständnis stoßende Reglementierung sein würde.

Vizepräsident Christian Wehmeier stellte die positive Entwicklung des Rennsports im DMYV dar und warb um weitere jugendliche Interessenten für den Rennsport. Zur Zeit stünden noch mehrere Rennboote samt Trailer zur Vergabe an jugendliche Rennfahrer zur Verfügung. Voraussetzung sei allerdings die erfolgreiche Teilnahme an einem Wochenendlehrgang in Krefeld zum Erwerb der Rennlizenz. Wehmeier bedauerte, dass gerade bei den großen Erfolgen der Schlauchbootpiloten - auch des WYC- bislang nur wenige den weiterführenden Schritt zum Rennsport getan haben. Hier seien die Jugendwart gefordert, für diese rennsportliche Alternative zum Schlauchboot zu werben.

Weitere regionale Ausspracheveranstaltungen folgen in Hamburg, Riesa und Düsseldorf.

Text: Klaus-W. Jansen, -Pressebeauftragter, 08.02.2004
Layout: Dieter Schlüter

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